Entstehung und Entwicklung
Seit 1931 dient der vierte Friedhof Gonsenheims dem Stadtteil. Ältere Grabdenkmäler wurden auf das neue Gelände übertragen; dazu gehört das Denkmal für den Maler Joseph Ferdinand Becker. Becker wurde 1877 auf dem alten Gonsenheimer Friedhof beigesetzt. Das übertragene Denkmal belegt für sich keine Umbettung seines Leichnams.
Der Standort liegt in Mainz-Gonsenheim, am Lennebergwald.
Mit rund 7 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Waldfriedhof Gonsenheim vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Kirchstraße 109, 55124 Mainz verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Der rund sieben Hektar große Gonsenheimer Waldfriedhof liegt nahe dem Lennebergwald. Er ist die vierte Friedhofsanlage des Stadtteils und heute dessen einzige aktive Anlage. Die Besucheradresse lautet Kirchstraße 109.
Auf Waldfriedhof Gonsenheim bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 6 Orientierungspunkten, darunter Friedhofskapelle, Wildpark, Parkplatz 1, WC 1. Achten Sie bei einem Rundgang über Waldfriedhof Gonsenheim auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Waldfriedhof Gonsenheim verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Herbert Bonewitz. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.